Demut vor dem Wähler – Gewinn des Wahlkreises ist „große Verpflichtung“

Dank an Konkurrenten für „fairen Wahlkampf“ – SPD-Politikerin mahnt zu sachlicher Auseinandersetzung mit erstarkter AfD

Die im Wahlkreis 02 direkt gewählte neue Landtagsabgeordnete Katrin Lange (SPD) hat sich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Unterstützung bedankt: „Ich freue mich sehr über den Gewinn des Direktmandats, danke allen meinen Wählern ganz herzlich und nehme das Ergebnis mit Erleichterung und mit Demut entgegen. Ich weiß, es ist für mich eine große Verpflichtung und ich möchte alles tun, um das Vertrauen der Bürger nicht zu enttäuschen. Darauf können die Prignitzer sich fest verlassen“, sagte Lange heute in Pritzwalk.

Lange bedankte sich zudem bei allen ihren Mitbewerbern um das Landtagsmandat für einen „fairen und sachlichen Wahlkampf“: „Wir waren ja teilweise gegenseitig zu Gast bei unseren Wahlveranstaltungen und ich habe dort mit allen Kandidaten während und auch am Rande dieser Veranstaltungen gute und interessante Gespräche führen können. Ich finde es immer richtig, miteinander zu reden. Das bleibt auch so. So soll das sein bei uns in der Prignitz“, sagte Lange.

Die unerwartet massiven Verluste für die CDU im Wahlkreis seien ein klares Zeichen dafür, dass „die Geduld der Menschen mit der Merkel-CDU zu Ende geht, gerade auch in Brandenburg“, sagte Lange. Die noch stärkeren Verluste der LINKEN zeigten hingegen, dass die Menschen der Linkspartei ihre Rolle als „Partei des Ostens“ nicht mehr abnehmen – „die Befürwortung einer unbegrenzten Einwanderung und die Fortsetzung des Ausbaus von Windrädern und damit der Verspargelung unserer Heimat, das reißt die LINKE nun auch in der Prignitz nach unten. Ein solcher Kurs ist von den Bürgern hier nicht gewollt und ich kann das sehr gut verstehen, denn die Bürger haben damit auch völlig recht“, sagte Lange.

Ähnliche Gründe seien ihrer Meinung nach ausschlaggebend dafür, dass auch die Grünen im Wahlkreis 02 nur leichte Gewinne erzielt haben: „Die Greta-Welle bricht gerade. Die Menschen sind es leid, ständig erzählt zu bekommen, dass sie wegen des Klimas in Panik ausbrechen sollen, während sie mit den zweithöchsten Strompreisen in Deutschland belastet sind“, so Lange.

Das gute Abschneiden der AfD auf Platz 2 im Wahlkreis zeige, „wie viel Unmut und auch Wut über bestimmte Entwicklungen sich angesammelt hat. Der Riss in der Gesellschaft geht tief und er hat seine Gründe. Ich habe das in vielen Gesprächen natürlich auch selbst gespürt. Ich bleibe dabei, was ich vor der Wahl immer gesagt habe: Wir müssen mit allen reden, auch und gerade mit denen, die unzufrieden und von uns und der SPD enttäuscht sind. Das sind nicht wenige, ich weiß das sehr wohl. Deswegen bin ich umso dankbarer, dass sich die Wählerlinnen und Wähler am Ende doch für mich entschieden haben, obwohl manche davon sicher auch ihre Bedenken gehabt haben. Vielleicht haben sie sich auch gesagt: Die SPD Brandenburg ist nicht irgendeine SPD. Bei allen Fehlern: Sie hat seit 1990 auch viel für das Land getan und wir geben ihr noch eine Chance. Ich nehme das als Verpflichtung an“, betonte Lange.

„Mein Ziel ist, dass der unübersehbare Riss in unserer Gesellschaft nicht noch größer und unüberbrückbar wird. Deswegen geht es auch nicht an, Menschen in eine rechtsradikale Ecke zu stellen, die dort nicht hingehören. Ja, die Auseinandersetzung mit der AfD muss geführt werden – aber mit Anstand, guten Argumenten und ohne Hysterie, denn das wird den Riss nur noch tiefer machen“, so Lange abschließend.

SPD-Kandidatin Katrin Lange erwartet „sehr knappe Wahlentscheidung“ im Wahlkreis Prignitz II/Ostprignitz II

Erststimme entscheidet, nicht Landesliste  – Scharfe Abgrenzung zu Mitbewerbern: SPD-Politikerin warnt vor weiterer Verspargelung der Prignitz und Bleiberecht für kriminelle Asylbewerber

 

Pritzwalk – SPD-Landtagskandidatin Katrin Langegeht von einer „sehr knappen Wahlentscheidung“ im Wahlkreis 02 aus. Derzeit liegt dort nach Angaben der Internetplattform wahlkreisprognose.de die CDU vorn. „Die Erststimme entscheidet darüber, wer die Region im Landtag vertritt. Sichere Listenplätze gibt es nicht“, sagte Lange heute in Pritzwalk. Die SPD-Politikerin widersprach damit dem LINKE-Kandidaten Dieter Groß, der zuletzt den unzutreffenden Eindruck zu erwecken versuchte, seine Konkurrenten würden ja ohnehin in den Landtag einziehen.

Davon könne keine Rede sein, sagte dagegen Lange, und verwies darauf, dass bei der Wahl 2014 die Landesliste der SPD nur mit einem einzigen Platz zog. Bei der jetzigen Wahl ist nach Wahlkreisprognosen sehr gut möglich, dass die Landesliste gar nicht zieht. „Es gibt also keine sicheren Plätze auf Landeslisten. Wer das behauptet, täuscht die Wähler. Wer mich für unsere Prignitz im Landtag sehen möchte, der muss mich direkt wählen und nicht andere Kandidaten, die den Bürgern jetzt Sand in die Augen streuen, was die tatsächlichen Verhältnisse angeht“, betonte Lange.

CDU: Wie die Lemminge hinter Merkel hinterher

Sie sei sicher, dass sich die Prignitzer Wähler dabei an Inhalten orientieren und nicht an wahltaktischen Manövern der Parteien, sagte die Politikerin aus Beveringen. „Es gibt zum Beispiel keinen anderen CDU-Landesverband, der wie die Lemminge ständig völlig kritiklos hinter Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer hinterhertrottet wie die CDU Brandenburg. Und der nach der Wahl zwar erklärtermaßen mit der AfD reden will, auf gar keinen Fall aber mit Dietmar Woidke. Wer soll das verstehen? Wer das für genau den richtigen Kurs für Brandenburg hält, muss natürlich entsprechend wählen. Meine Meinung dagegen ist: Unwählbar“, sagte Lange.

LINKE: Abschiebung von Kriminellen ist „Quatsch“

Wer hingegen ein Bleiberecht für straffällig gewordene Asylbewerber für eine gute Idee halte, müsse selbstverständlich den Kandidaten der LINKEN wählen, meinte Lange. Die SPD-Politikerin verwies auf eine entsprechende Forderung der Spitzenkandidatin der Linken für die Landtagswahl, Kathrin Dannenberg, die es in einem Interview (Format „Jung & Naiv, Folge 427, ab 1:15.00 Minuten, YouTube) als „Quatsch“ bezeichnet hatte, „straffällig gewordene Menschen abzuschieben, weil sie straffällig geworden sind.“ Stattdessen komme es darauf an, es „den Behörden hier schwerer zu machen“ abzuschieben, so Dannenberg. Außerdem sollten alle, die hier einen „festen Wohnsitz“ nachweisen können, „sofort“ das Wahlrecht erhalten. „Wer das für richtig hält, muss meinen Mitbewerber von der LINKEN wählen. Ich dagegen sage: Unwählbar“, betonte Lange. „Denn wer das allen Ernstes fordert, legt die Axt an den inneren Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Wenn nicht mehr klar unterschieden wird zwischen der Mehrheit der rechtstreuen Schutzsuchenden und jenen, die ihr Aufnahmeland durch falsche Identitäten täuschen, betrügen oder sogar Straftaten begehen, dann wird die Akzeptanz des deutschen Asylrechts ins Bodenlose fallen. Als Innenstaatssekretärin weiß ich, wovon ich da rede“, sagte Lange.

LINKE und GRÜNE für massiven Ausbau von Windrädern in der Prignitz

Völlig klar ist außerdem, dass LINKE und GRÜNE konsequent für die weitere Verspargelung der Prignitz mit Windrädern eintreten werden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, sagte Lange. So wolle der Kandidat der LINKEN den geplanten Ausstieg aus der Braunkohle auf das Jahr 2030 deutlich vorziehen, während gleichzeitig der Strombedarf des Landes nach Auffassung der LINKEN „spätestens“ bis 2025 „vollständig“ aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. „Was das für die Prignitz in der Konsequenz bedeutet, liegt auf der Hand: Ein weiterer massiver Ausbau von Windkraftanlagen ohne das Recht von Gemeinden und Bürgern, darüber zu entscheiden. Das schöne Gerede von mehr Bürgerbeteiligung soll diesen Umstand nur kunstvoll verschleiern. Ich sage das deshalb so deutlich, damit sich hinterher keiner wundert und sich beschwert, er habe das nicht gewusst. Jeder kann das wissen und sollte danach seine Entscheidung treffen, und nach nichts anderem“, sagte Lange.

Lange: Für die Prignitz – gegen linke und rechte Ideologen

Lange sagte, sie werde sich als Landtagsabgeordnete mit ganzer Kraft für die Prignitz und die Interessen ihrer Einwohner einsetzen: „Ich trete an für die Interessen des ländlichen Raumes. Ich stehe mit Dietmar Woidke für das Recht der Gemeinden, über den Ausbau von Windrädern selbst zu entscheiden und bin gegen ein planloses Weiter so in der Energiewende. Jede stärkere Belastung der Energieverbraucher lehne ich ab; CO2-Steuer ist Unfug. Ich stehe für die ganz klare Unterstützung und Stärkung unserer hervorragenden Polizei, sie hat Vertrauen und nicht ständiges Misstrauen verdient. Ich bin für das Recht auf Asyl und eine vernünftige Einwanderung von Fachkräften, aber gegen eine ungeregelte Zuwanderung. Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen, für Kriminelle gilt das erst recht. Ich bin dafür, die Interessen des Ostens klar bei der Bundesregierung anzumelden, anstatt Angela Merkel ständig lammfromm hinterherzudackeln. Ich bin dafür, das Erbe von Manfred Stolpe, Regine Hildebrandt und Matthias Platzeck in unserer brandenburgischen Heimat unter neuen Bedingungen fortzuschreiben, anstatt Amateure, Abenteurer oder linke oder rechte Ideologen mit ihren weltfremden und schädlichen Vorstellungen ans Ruder kommen zu lassen. Das alles sind klare Unterschiede zu allen meinen Mitbewerbern. Wer diese Ziele inhaltlich unterstützt, muss daher mit seiner Erststimme auch entsprechend wählen. Wer dagegen wahltaktisch besonders schlau sein will, könnte sich am Ende noch sehr wundern“, so Lange abschließend.

Pressemitteilung – Katrin Lange – Erststimme entscheidet

Kein weiterer Windradausbau ohne Zustimmung der Gemeinden

SPD-Kandidatin fordert Energiewende „vom Kopf auf die Füße zu stellen“ – Klare Absage an CO2-Steuer: „Niemand glaubt mehr den Beteuerungen aus Berlin“

Pritzwalk – SPD-Landtagskandidatin Katrin Lange hat ihre Position bekräftigt, dass „neue Windräder
nur noch dann gebaut werden dürfen, wenn die Gemeinde dem zustimmt. Sonst nicht.“
Es komme letztlich darauf an, dass die Gemeinde „entscheidet und nicht nur mitredet“. Denn
nur so könne sichergestellt werden, dass die Errichtung von Windkraftanlagen nicht gegen den
Willen und über die Köpfe der Gemeinden und Bürger vor Ort hinweg erfolgt. Bislang können
die Gemeinden darüber nicht entscheiden. „Das ist einer der Kardinalfehler der Energiewende,
der zu massiven Akzeptanzverlusten in der Bevölkerung geführt hat. Deswegen kann das so nicht
weitergehen und muss geändert werden“, betonte Lange heute in Pritzwalk. Die SPD-Politikerin
sagte, sie wisse sich in diesem Ziel mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) einig. Sie sagte
auch, es sei nun einmal nicht zu bestreiten, „dass die große Zahl der Windräder in der Prignitz zur
Verschandelung und Zerstörung unserer märkischen Kulturlandschaft beiträgt. Das kann so nicht
weitergehen.“

Lange sagte weiter, das Entscheidungsrecht der Gemeinden müsse Teil einer ganzen Reihe von
Maßnahmen sein, „um die Energiewende vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die derzeitige Umsetzung
der Energiewende ist teuer, unsozial und ineffektiv.“ So habe Deutschland heute nach
Dänemark die höchsten Strompreise in ganz Europa. In Deutschland selbst bezahlen die
Brandenburger nach den Schleswig-Holsteinern die zweithöchsten Strompreise. In Polen
dagegen zahlen die privaten Verbraucher weniger als die Hälfte der deutschen Stromkosten.
„Wenn in einer eher strukturschwachen und nicht sehr wohlhabenden Region die zweithöchsten
Strompreise zu bezahlen sind, dann ist das eine sehr relevante soziale Frage. Die insgesamt hohen
deutschen Energiekosten belasten aber nicht nur die privaten Verbraucher, sondern stellen
zunehmend auch einen Wettbewerbsnachteil für die Wirtschaft dar, die ihre Standortentscheidungen
in ganz Europa trifft und wohl kaum dahingehen wird, wo die Energiekosten am höchsten
sind. Dieser Wettbewerbsnachteil wird sich in Ostdeutschland am schwerwiegendsten auswirken,
wenn jetzt nicht gegengesteuert wird“, sagte Lange.

„Vor diesem Hintergrund ist jede weitere finanzielle Belastung der Verbraucher grundsätzlich und in jeder Form abzulehnen, ob das nun CO2-Steuer heißt oder anders“, betonte Lange:
„Niemand glaubt mehr den Beteuerungen aus Berlin und dafür gibt es sehr gute Gründe.“ 2004 hatte der damalige Umweltminister Jürgen Trittin (GRÜNE) erklärt: „Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“ Allein im letzten Jahr kostete die Energiewende die Verbraucher dagegen 27,27 Mrd. Euro. 2011 stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Aussicht: „Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde.“ Auch das sollte sich als völlig falsch herausstellen: Die EEG-Umlage liegt im Jahr 2019 bei 6,405 Cent pro Kilowattstunde. Die hohe Belastung derVerbraucher bei gleichzeitig garantierten Einnahmen für die Betreiber nannte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gegenüber dem „Handelsblatt“ kürzlich „eine riesige Umverteilung von unten nach oben“.

Lange weiter: „Es gibt weltweit kein anderes Land, dass gleichzeitig aus Atom und Kohle aussteigt – und dabei zugleich die Klimaziele verfehlt. Deutschland wird weltweit nicht als Vorbild, sondern als Irrläufer wahrgenommen. Die Antwort auf diese Probleme kann keinesfalls ein Weiter so sein“, sagte Lange. „Der geplante Ausstieg aus der Braunkohle muss daher behutsam erfolgen, dasAusstiegsdatum sollte nicht vorgezogen werden. Über den weiteren Ausbau von Windenergie muss vor Ort entschieden werden, die Kommunen sind darüber hinaus – aber nicht anstatt! – finanziell an den Erträgen zu beteiligen. Ein weiterer Ausbau ist generell sinnlos, solange das Problem derSpeicherung nicht gelöst ist – denn sonst kann der produzierte Strom nicht beim Endverbraucher ankommen. Und nein, das Netz fungiert nicht als Speicher, wie Annalena Baerbock (GRÜNE) irrigerweise glaubt. An Speichermöglichkeiten geforscht wird dagegen bei uns in der Prignitz in Falkenhagen, solche Projekte könnten tatsächlich neue Perspektiven für die erneuerbaren Energien eröffnen.“

Die Energieversorgung ist Deutschland müsse „bezahlbar, verlässlich und nachhaltig“ sein, sagte Lange. Jede Panikmache lehne sie grundsätzlich ab. „Es gibt für Panik weder einen Grund, noch ist durch Panik jemals etwas besser geworden auf der Welt. Es gibt bei uns auch keinen „Klimanotstand“. Den gibt es nur geistig in den urbanen Milieus, in denen dem ganzen Greta-Hype völlig unkritisch hinterhergelaufen wird. Da macht sich ein neuer Irrationalismus breit. Eine solche Haltung ist weltfremd. Daran sollte sich die Prignitz kein Beispiel nehmen – und auch nicht an jenen Parteien, die konsequent einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien über die Köpfe der Menschen hinweg und ohne Rücksicht auf die sozialen Kosten befürworten“, so Lange abschließend.

***

Pressemitteilung „Kein weiterer ‚Windradausbau ohne Zustimmung der Gemeinden“

 

 

IHK-Empfang auf der LAGA in Wittstock

Heute hat die Industrie- und Handelskammer auf das Gelände der Landesgartenschau in Wittstock eingeladen. Rund 400 Gäste konnten beim Jahresempfang der IHK auch das wunderschöne LAGA-Gelände besichtigen.

„Sport frei!“ auf dem Marktplatz

„Sport frei“ hieß es gestern in Wittstock, als fünf Sportvereine zum „Schaufenster ländlicher Raum“ auf den Marktplatz eingeladen haben. Den Läufern der Gartenschau-Meile gratuliere ich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich. Für die Vereine FK Hansa Wittstock sowie SV Medizin war es ein gelungener Anlass, das 100jährige beziehungsweise 50jährige Bestehen zu feiern. Besonders gelungen war das Beachvolleyball-Feld mitten auf dem Marktplatz.

Mit Carsten Stahl durch Wittstock

Als Überraschungsgast konnte ich heute Carsten Stahl in Wittstock begrüßen, erst auf dem dem Marktplatz beim „Schaufenster ländlicher Raum“, später beim Handballturnier in der Waldring-Turnhalle. Bekannt geworden in der Fernsehserie „Privatdetektive im Einsatz“, stellt er heute sein Engagement unter ein ganz besonderes Thema. Im „Camp Stahl“ geht es um Antimobbing, um Respekt und Toleranz – also um Themen, die heute immer häufiger übersehen werden. Ich unterstütze seine Initiative schon seit einigen Jahren.

 

Der „Deichgraf“ kommt! – Matthias Platzeck in Wittstock und Pritzwalk

Gespräche mit Bürgern auf dem Marktplatz in Wittstock – Veranstaltung „Auf ein Wort mit Katrin Lange und Matthias Platzeck“ in Pritzwalk

Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck kommt in der nächsten Woche in die Prignitz, um mich auf der Zielgeraden des Landtagswahlkampfes zu unterstützen. Platzeck wird am kommenden Dienstag zunächst von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Marktplatz in Wittstock/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Wir beide laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen und Brandenburgs bewährten „Deichgrafen“ persönlich zu treffen.

Anschließend heißt es „Auf ein Wort mit Matthias Platzeck und Katrin Lange“ in der Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“ in Pritzwalk (Landkreis Prignitz). Dort geht es um die politische Lage in Brandenburg, die Herausforderungen der nächsten Jahre in unserem Land, aber auch um anderes – zum Beispiel die Frage, wie ein vernünftiges Verhältnis zu Russland zukünftig gestaltet werden kann. Beginn der Veranstaltung dort ist um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Ende ist für 19.00 Uhr vorgesehen. Die Veranstaltung wird moderiert, die Gäste haben selbstverständlich die Gelegenheit gerne Fragen zu stellen und sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Termine im Überblick:

Wittstock:
Matthias Platzeck und Katrin Lange im Gespräch
Dienstag, den 27. August, 14.30 Uhr – 16.30 Uhr
Ort: Marktplatz, 16909 Wittstock/Dosse

Pritzwalk:
Veranstaltung „Auf ein Wort mit Matthias Platzeck und Katrin Lange“
Dienstag, den 27. August, 17.30 Uhr – 19.00 Uhr
Ort: Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“, Meyenburger Tor 6, 16928 Pritzwalk

Matthias Platzeck war von 2002 bis 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Von 2000 bis 2013 war er Landesvorsitzender der SPD in Brandenburg. Platzeck ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e.V., das sich für den Dialog zwischen Deutschland und Russland stark macht. Die derzeitige politische Entwicklung in Ostdeutschland beobachtet er mit Sorge. Er sagt: „Wir dürfen das ehrliche, kulturvolle Streiten nicht verlernen. Streiten mit Respekt vor anderen Meinungen, Streiten mit dem möglichen Gewinn, danach die eigene Meinung revidieren zu müssen oder zu können, streiten ohne Hass oder gar Gewalt. Und dabei auch auf Menschen zuzugehen, die unbequem sind oder scheinen, anstrengend oder von vielleicht durchaus übertriebenen Ängsten gekennzeichnet.“Und: „Wir reden oft zu umständlich. Wir müssen verstehbarer, pointierter werden.“

Katrin Lange ist stellvertretende Vorsitzende der SPD im Land Brandenburg. Die ehemalige Amtsdirektorin des Amtes Meyenburg (Landkreis Prignitz) und jetzige Innenstaatssekretärin kandidiert im Wahlkreis 2 (Prignitz II/Ostprignitz-Ruppin II) für den Landtag. Auch sie sagt: „Ich will mich dafür einsetzen, dass wir auf die Bürger offen zugehen, und zwar auf alle Bürger in Brandenburg, ohne Überheblichkeit und Hochmut. Insbesondere auch auf jene, die unzufrieden sind mit der Lage oder der SPD.“ Bei der Landtagswahl am 1. September gehe es um viel, so Lange: „Es geht für uns darum, dass die Prignitz und die anderen eher ländlichen Räume nicht hinten runterfallen. Das Berliner Umland wächst zwar stark, aber dennoch leben die meisten Brandenburger immer noch in den ländlichen Regionen. So wie hier bei uns. Wir brauchen vernünftige Leute und starke Stimmen in Potsdam, damit unsere Interessen wirksam vertreten werden. Man wird sonst nämlich leicht mal überhört in der fernen Landeshauptstadt. Dazu braucht man Leute, die etwas von der Sache und von den Menschen hier verstehen. Deshalb trete ich an – für unsere Heimat, für die Prignitz!“

Kaffee für Wittstocks Frühaufsteher

Mit Kaffee und Tee hat mein Wahlkampfteam gestern in aller Frühe unsere Berufs- und Schülerpendler am Wittstocker Bahnhof an Zug und Bus verabschiedet. Dank an die Helfer von den Jusos und Ina Muhß vom Wittstocker SPD-Ortsverband. Nach dem Frühstück führten wir am Wahlkampfstand auf dem Wittstocker Marktplatz noch mehr interessante Gespräche mit meinen Wählern.

Kandidatentalk des DGB-Bildungswerkes zur Jugendpolitik

Zur Talkrunde über Jugendpolitik hatte das DGB-Bildungswerk nach Wittstock eingeladen.

Mein Fazit aus der gut besuchten Runde: Jugendpolitik ist mehr als einzelne Themen – nicht nur der Jugendclub, der öffentliche Nahverkehr und Freizeitangebote müssen stimmen, sondern auch die Möglichkeiten und interessante Angebote zur Mitbestimmung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie zukünftige Arbeitsplätze. Auch bei der heutigen Diskussion wurde deutlich, dass wir hier gut leben können, wenn die Bedingungen stimmen. Und dafür werde ich mich einsetzen, wenn ich gewählt werde.

Am 1.September bei der Landtagswahl können in Brandenburg Jugendliche bereits ab dem 16. Lebensjahr wählen gehen. Nutzt Eure Chance und geht wählen!