Der „Deichgraf“ kommt! – Matthias Platzeck in Wittstock und Pritzwalk

Gespräche mit Bürgern auf dem Marktplatz in Wittstock – Veranstaltung „Auf ein Wort mit Katrin Lange und Matthias Platzeck“ in Pritzwalk

Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck kommt in der nächsten Woche in die Prignitz, um mich auf der Zielgeraden des Landtagswahlkampfes zu unterstützen. Platzeck wird am kommenden Dienstag zunächst von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr auf dem Marktplatz in Wittstock/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Wir beide laden Sie herzlich ein, vorbeizukommen und Brandenburgs bewährten „Deichgrafen“ persönlich zu treffen.

Anschließend heißt es „Auf ein Wort mit Matthias Platzeck und Katrin Lange“ in der Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“ in Pritzwalk (Landkreis Prignitz). Dort geht es um die politische Lage in Brandenburg, die Herausforderungen der nächsten Jahre in unserem Land, aber auch um anderes – zum Beispiel die Frage, wie ein vernünftiges Verhältnis zu Russland zukünftig gestaltet werden kann. Beginn der Veranstaltung dort ist um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Ende ist für 19.00 Uhr vorgesehen. Die Veranstaltung wird moderiert, die Gäste haben selbstverständlich die Gelegenheit gerne Fragen zu stellen und sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Termine im Überblick:

Wittstock:
Matthias Platzeck und Katrin Lange im Gespräch
Dienstag, den 27. August, 14.30 Uhr – 16.30 Uhr
Ort: Marktplatz, 16909 Wittstock/Dosse

Pritzwalk:
Veranstaltung „Auf ein Wort mit Matthias Platzeck und Katrin Lange“
Dienstag, den 27. August, 17.30 Uhr – 19.00 Uhr
Ort: Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“, Meyenburger Tor 6, 16928 Pritzwalk

Matthias Platzeck war von 2002 bis 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Von 2000 bis 2013 war er Landesvorsitzender der SPD in Brandenburg. Platzeck ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e.V., das sich für den Dialog zwischen Deutschland und Russland stark macht. Die derzeitige politische Entwicklung in Ostdeutschland beobachtet er mit Sorge. Er sagt: „Wir dürfen das ehrliche, kulturvolle Streiten nicht verlernen. Streiten mit Respekt vor anderen Meinungen, Streiten mit dem möglichen Gewinn, danach die eigene Meinung revidieren zu müssen oder zu können, streiten ohne Hass oder gar Gewalt. Und dabei auch auf Menschen zuzugehen, die unbequem sind oder scheinen, anstrengend oder von vielleicht durchaus übertriebenen Ängsten gekennzeichnet.“Und: „Wir reden oft zu umständlich. Wir müssen verstehbarer, pointierter werden.“

Katrin Lange ist stellvertretende Vorsitzende der SPD im Land Brandenburg. Die ehemalige Amtsdirektorin des Amtes Meyenburg (Landkreis Prignitz) und jetzige Innenstaatssekretärin kandidiert im Wahlkreis 2 (Prignitz II/Ostprignitz-Ruppin II) für den Landtag. Auch sie sagt: „Ich will mich dafür einsetzen, dass wir auf die Bürger offen zugehen, und zwar auf alle Bürger in Brandenburg, ohne Überheblichkeit und Hochmut. Insbesondere auch auf jene, die unzufrieden sind mit der Lage oder der SPD.“ Bei der Landtagswahl am 1. September gehe es um viel, so Lange: „Es geht für uns darum, dass die Prignitz und die anderen eher ländlichen Räume nicht hinten runterfallen. Das Berliner Umland wächst zwar stark, aber dennoch leben die meisten Brandenburger immer noch in den ländlichen Regionen. So wie hier bei uns. Wir brauchen vernünftige Leute und starke Stimmen in Potsdam, damit unsere Interessen wirksam vertreten werden. Man wird sonst nämlich leicht mal überhört in der fernen Landeshauptstadt. Dazu braucht man Leute, die etwas von der Sache und von den Menschen hier verstehen. Deshalb trete ich an – für unsere Heimat, für die Prignitz!“