Regionalverkehr im ländlichen Raum

Der 26. Mai stand ganz im Zeichen des Regionalbahnverkehrs im Nordwesten. Auf Einladung der DESAG und Enon GmbH waren wir mit Verkehrsminister Robert Crumbach, OPR-Landrat Ralf Reinhardt und den Geschäftsführern Thomas Becken, Mathias Tenisson und Ralf Böhme unterwegs, um uns über die diversen Baustellen in diesem Zusammenhang informieren zu lassen – im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Ebenfalls mit dabei: Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke und unser Landtagskollege Andreas Noack aus Velten.

Denn neben dem aktuellen geplanten und ungeplanten (Fuchsschäden an der RE 6-Strecke!) Baugeschehen steht immer auch die Frage im Raum, wie es denn überhaupt mit den Bahnverbindungen jenseits der Strecke Hamburg-Berlin und des Prignitz-Expresses in der Region weitergehen soll.

 

Ein weiterer Bedarf ist sicherlich vorhanden und gutachterlich belegt; und das Plakat der Bürgerinitiative „Zur Ostsee!“ weist auch zu Recht darauf hin, dass man dabei nicht nur von Gießkanne zu Gießkanne, sondern durchaus in größeren Netzen denken sollte. Es sind eben gerade diese Netze, die ein funktionales Bahnsystem ausmachen, und nicht die Punkt zu Punkt-Verbindungen allein. Die Vertreter der Landkreise und Kommunen bei uns lassen es am nötigen Engagement für vernünftige Zugverbindungen auch nicht fehlen. Man muss hier aber beharrlich am Ball bleiben.

 

Der Zug fuhr uns von Löwenberg über Neuruppin, Neustadt (Dosse), Kyritz nach Blumenthal und zurück. Eine idyllische Strecke, die perspektivisch weit größeres Potenzial hat, das wachgerüttelt zu werden verdient. Letztlich auch mit Anbindung an Berlin und Rostock/Ostsee. 

Katrin Lange | Mitglied des Landtages

 

 

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